14 Mai 2018,
 0

Mit Entsetzen hat der Deutsche Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit die Verleihung des Echo-Preises 2018 an Kollegah und Farid Bang zur Kenntnis genommen.

Die Texte sind antisemitisch, frauenfeindlich und homophob. Sie widersprechen den ethischen Prinzipien unserer Gesellschaft.

Wir teilen und unterstützen die Meinung unseres Preisträgers der Buber- Rosenzweig-Medaille 2018, Peter Maffay, der auf Facebook postet: „Der Echo, die Verleihung dieses Jahr, war eine Ohrfeige für das demokratische Verständnis in unserem Land. Gleichzeitig zeigt sie die Erosion in unserer Gesellschaft und im Musikgeschehen auf, die sich seit einigen Jahren abgezeichnet hatte und am Donnerstag vergangener Woche ihren vorläufigen Höhepunkt erfuhr. Wie auch die Mischung aus Dummheit, Feigheit und fachlicher Inkompetenz. Zur Tagesordnung jetzt überzugehen, geht nicht. Es muss eine Aufarbeitung geben.“

Wir verurteilen die Verleihung des Preises an Kollegah und Farid Bang aufs Schärfste und fordern den Echo-Ethikrat auf, unverzüglich Konsequenzen zu ergreifen.

Präsidium und Vorstand
des Deutschen Koordinierungsrates der Gesellschaften für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit e.V.